Sebnitz - Eine Stadt zum Wohlfühlen


Sebnitz - Eine Stadt zum Wohlfühlen


Im Laufe der Geschichte hat sich Sebnitz sehr gewandelt. Bilddokumente aus der Vorfotozeit liegen nur in Form einiger Gemälde vor. Die älteste Ansicht stammt von 1722.

 

 

Die Einwohnerzahl ist mit dem Wachstum der Stadt gestiegen:

 

Jahr

Einwohner

1550

157

1697

850

1772

1684

1806

2320

1834

2935

1871

5216

1900

8649

1945

14650

2006

8920

die hohe Einwohnerzahl 1945 war vor allem auf die vielen Flüchtlinge zurückzuführen. 

Nach der Wende ist die Zahl der Einwohner kontinuierlich gesunken.

 Die Stadt hat eine intessante industrieelle Entwicklung.  Von der Agrarsiedlung zur Leinenweberstadt, danach Kunstblumenstadt - später auch Landmaschinen und Kunststofferzeugnisse sowie Elektrowerkzeuge.

Nach der Wende ist die Stadt schöner und attraktiver geworden. Ihre Nähe zum Nationalpark Sächsische Schweiz macht sie mit ihren Angeboten und ihrer Umgebung für Urlauber sehr interessant. Ein paar Bilder sollen auf einige Besuchsziele hinweisen. 

Die neu errichtete Postmeilensäule auf dem Marktplatz zeigt die Lage zu den Städten der Umgebung. Der neu geschaffene Brunnen hat den DDR Zwischenbau

(vor dem 2. Weltkrieg stand hier einemal Hindenburg) abgelöst.

I

Weithin ist die evangelische Kirche zu sehen, die erst 1928  ihre jetzige Gestalten erhalten hat. Sie hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

An der Holzdecke sind die Handwerker der Stadt verewigt. Besonders berühmt ist die Modonna von 1450, vor der Reformation war sie Mittelpunkt der Pilgerstätte.

Die Kanzel von vermutlich 1564 ist gut renoviert und ein Schmuckstück.



Seitlich vom Altar sind wunderschöne Heilige abgebildet. Die Bilder stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Diese Tafel am Diakonat aus dem Jahr 1736


  Nach B. Störzner: Was die Heimat erzählt, 1904.

1897 war Sebnitz von einem Hochwasser betroffen, das das Hochwasser von 2010 noch übertroffen hat. Den höchsten Stand auf dem Markt hatte das Hochwasser von 1804. Vom größten Hochwasser am 22.6.1714 gibt es keine Pegelangaben, aber die Schreckensbilanz ist  im Buch Meier:"Festschrift zur Einweihung der erneuerten ev. Kirche der Stadt Sebnitz" nachzulesen. So wurden das Brauhaus, die Fronfeste, 14 Wohnhäuser, 11 Scheunen und 9 Brücken weggespült. 62 Häuser waren danach abbruchreif. In Nixdorf gab es 20 Tote.


Der romantische Pavillion an der Sebnitz und der Torbogen in der Bachstraße sind neu rekonstruiert.

 Das Goethe- Gymnasium wurde durch eine moderne Turnhalle erweitert.


Das Museum im ehemaligen Fabrikantenhaus Hesse. Daneben das Afrikahaus. Ein Besuch im Heimatmuseum lohnt sich immer.

Die Rosen - Apotheke wurde liebevoll restauriert und ist wieder als Apotheke genutzt.

Die Niedermühle ist nur noch eine Bäckerei, die Mühle als Getreidemühle wurde abgebaut.

Das Fischer-Art Haus belebt die Kreuzung an der Sebnitz.


Ein Blick auf die katholische Kirche vom Bergkeller aus.



Die Finkenbaude ist auch im Winter ein lohnendes Ausflugsziel.



Die ehemalige Grenadierburg wurde umgebaut und erweitert. Hier erholen sich heute viele Kinder und Familien.

Ein Blick auf das neue Viadukt unterhalb des ehemaligen Krankenhauses und Ärztehaus. 


Auch Sebnitz hat einen Saurierpark, dessen Besuch sich lohnt.

Der Wölmbach ist ein Zufluss der Sebnitz und wird in einem Fischteich angestaut. Eine Wanderung durch den Sebnitzer Wald in Richtung Grenze oder auf den Tanzplan ist ein Erlebnis, weil ein Teil des Waldes Naturschutzgebiet ist. 



Tief im Sebnitzer Wald an der Grenze zu Tschechien liegt der Wolfsberg.

Die Hubertskapelle befindet sich neben einer Jagdhütte im Sebnitzer Wald.  

                                                                           Im 30 -igjährigen Krieg wurde Sebnitz mehrmals heimgesucht.

                                                                           Die Einwohner flüchteten zum Teil in den Sebnitzer Wald.

Ein Blick auf den Lifthang in Rugiswalde. Durch die Plastematten und eine Beschneiungsanlage ist auch der Schibetrieb bei niedrigen Temperaturen ohne Schneefall möglich. Im Wald oberhalb steht eine Triangulationssäule.


 Der Blick von der Weise neben dem Lifthang zeigt die zwei Türme auf dem Unger (Sendemast und Aussichtsturm).


 Die Gasstätte neben dfem Turm ist ein beliebtes Ausflugsziel der Sebnitzer und Neustädter. Mit Kindern kann man im Winter prima rodeln.