Hier entsteht die Seite Kämpfe um die Mark Meißen.

Kampf um Sachsens rechtselbische  Grenze

 

Zeitraum

Mark Meißen/ Lausitz

Quelle

984

Boleslaw nimmt Meißen ein

Johann Mehler: Geschichte Böhmens, Prag 1806

1073

Kaiser Heinrich schenkt Wratislaw das Markgrafentum Meißen, Ekbert vertrieb die Böhmen wieder, nur die Lausitz bleibt bei Wratislaw, Wratilaws Tochter wird mit Wiprecht von Groitsch verheiratet und der bekommt Bautzen als Mitgift, Wratislaw greift Meißen wieder an und lässt die Burg Gwozdecz nahe Meißen errichten

Franz M. Pelzel :Kurzgefasste Geschichte der Böhmen, Prag 1774

1078

Wratislaw verliert Meißen

Johann Mehler: Geschichte Böhmens, Prag 1806

1080

Wratislaw  fällt wieder in Meißen ein, verliert aber wieder

Johann Mehler: Geschichte Böhmens, Prag 1806

1085 u.1087

Kaiser Heinrich fällt in Meißen mit Unterstützung Wratislaw ein

Johann Mehler: Geschichte Böhmens, Prag 1806

1123

Kaiser Heinrich V übergibt Mark Meißen an Herrman von Winzenberg

Herrmann Knothe in K. Weber :Archiv für die sächsische Geschichte; Leipzig 1874

1089

 

Belehnung des Wettiners Heinrich I. von Eilenburg mit der Mark Meißen  

Internet

1125

 

Als erster Wettiner wird Konrad der Große (1125-1156) mit der Markgrafschaft Meißen belehnt.  

 

Internet

1154

Bischof Gerung von Meißen teilt mit, dass er Männer aus Flandern berufen hat und ihnen das Dorf Coryn (Kühnen bei Wurzen) erblich überlassen hat.

Directorium Diplomaticum Geschichte Obersachsens; Rudolfstadt 1822

1157

Die Mark Meißen geht nach dem Tode von Markgraf Konrad an seinen Sohn Otto der Reiche

Geschichte des deutschen Volkes: Karl W. Böttiger ; Stuttgart 1835

1189

Herzog Konrad aus Böhmen fällt in Meißen ein

Johann Mehler: Geschichte Böhmens, Prag 1806

1190

Otto der Reiche stirbt, König Heinrich nimmt 1195 die Meißner Lande für sich, da sich Ottos Söhne Albrecht und Dietrich um das Erbes streiten

Geschichte des deutschen Volkes: Karl W. Böttiger ; Stuttgart 1835

 

 

 

1197

Die Stadt Dohna kommt von Böhmen durch Verpfändung an Meißen

Directorium Diplomaticum Geschichte Obersachsens; Rudolfstadt 1822

Um 1200

Umfangreiche Zerstörungen auf der Burg Meißen

 

Internet

1289

Meißen kommt zu Böhmen

Johann Mehler: Geschichte Böhmens, Prag 1806

1294

Pirna gehört zu Böhmen

 

Francisci Pubitschka: Chronologische Geschichte, Prag 1784

2.6.1297

 

 Bei den Krönungsfeierlichkeiten Wenzels II. in Prag  trafen Wenzel, der Mainzer Erzbischof, die Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg, die vertriebenen WETTINER und Herzog Albrecht von Habsburg Absprachen zur Absetzung ADOLFS von Nassau. Der neugewählte König sprach Wenzel die Lausitzen, das Egerland, Meißen und das Pleißenland zu.

 

1310

Friedrich von Meißen erhält von König Johann Meißen und wird Reichsverweser des pleißner Landes und der Städte Altenburg, Zwickau und Kemnitz

Francisci Pubitschka: Chronologische Geschichte, Prag 1784

1351

Reise König Karls nach Pirna, einer zwar meißnerischen aber durch Wenzel II. dem Meißner Bischof  Bernhard abgekauften Stadt

 

1402

Wilhem der Einäugige erorbert Dohna mit Weesenstein und Königstein

O. Kaemmel:Sächsische Geschichte; Leipzig 1912

1405

 Pirna wieder unter Markmeißnerischer Herrschaft

Franz M. Pelzel :Kurzgefasste Geschichte der Böhmen, Prag 1774

1429

Die Taboriten (Hussiten) unter Prokop verwüsten Pirna , Dipoldiswalde und Dresden; ziehen gegen Strehla, Belgern und Torgau, erobern Guben und belagern Görlitz ohne es einzunehmen, Bautzen kann sich freikaufen

Franz M. Pelzel :Kurzgefasste Geschichte der Böhmen, Prag 1774

1430

Unter Führung von  Prokop ziehen  52 000 Mann zu Fuß, 20000 Man zu Pferde mit 3000 Kriegswagen nach Pirna und Dresden und vernichten Kolditz und Döbeln

 

1443-1459

Kurfürst Friedrich erwirbt im Tausch gegen Mühlberg Hohnstein(1443) und 1451 Wildenstein; 1459 muß er 63 meißnerische Städte  (bis Pirna)erblich zu Lehen nehmen

O. Kaemmel:Sächsische Geschichte; Leipzig 1912

 

 


 

Böhmen

 

 

 

 

1041

Heinrich III. fällt mit 3 Heeren , das meißnerische unter Führung von Ekkard in Böhmen ein

Johann Mehler: Geschichte Böhmens, Prag 1806

 

 

 

1228

Die Provinz Zagost erstreckt sich von Stolpen u. Bischofswerda bis Böhmen und Polen; König Ottokar überträgt die Berichtigung der Grenze zwischen Zagost und Budissin einer Gruppe von Adligen. Ottokars Sohn König Wenzel stellt ein Document über den Grenzverlauf aus. Dann geht die Grenze u.a. von Dobrus (Doberschau) über Welethin(Wilthen) an die Sebniza (Sebnitz) bei Einsiedel

Directorium Diplomaticum Geschichte Obersachsens; Rudolfstadt 1822

1308

König Heinrich zwingt Herrmann von Zwierzetiz sein Schloss zu räumen und besetzt es mit Meißnern, die ihm 500 Helmträger zur Unterstützung geschickt hatten. Die Meißner pllünderten das umliegende Land.

Francisci Pubitschka: Chronologische Geschichte, Prag 1784

1327

Hinko Berka von der Dube, ehemals Burggraf zu Prag unter Wenzel II. wird Statthalter in der Lausitz, sein Sohn Heinrich Bischof von Olmütz

Francisci Pubitschka: Chronologische Geschichte, Prag 1784

1365

Beneß von Wartenberg, Landeskämmerer, und Andreas von Duba, Landesrichter, nehmen am Landtag von König Karl in Prag teil

Francisci Pubitschka: Chronologische Geschichte, Prag 1784

22. Juli 1421

Markgraf Friedrich von Meissen zog nach Böhmen ein und besiegten die Hussiten am 22. Juli 1421 in der Schlacht von Most.

Wikipedia M. Grundl

1426

Prokop besiegte ein deutsches Heer im Juni bei Usti und verfolgte die Fliehenden bis tief nach Sachsen hinein.

Wikipedia M. Grundl

1459

Frieden von Eger: König Podiebrad von böhmen söhnt sich mit Herzog Wilhelm von Sachsen aus und verzichtet auf Erbansprüche in böhmen

Herrmann Knothe in K. Weber :Archiv für die sächsische Geschichte; Leipzig 1874