Holznutzung im Mittelalter



Wald und Holzwirtschaft in der Sächsischen Schweiz im Mittelalter

 

Die meisten Besucher der Sächsischen Schweiz werden bei ihren Besuch nur mit dem Flößen von Holz im Kirnitzschtal mit Unterstützung der Oberen Schleuse und der Niederen Schleuse vertraut gemacht. Die Geschichte der Waldnutzung ist aber umfangreicher.Berücksichtigen muss man, dass die Struktur des Waldes anders als heute war. Laubbäume waren wesentlich stärker vertreten. Daraus resultierten zwei Nutzungen - die Honiggewinnung durch die Zeidler und die Schweinemast durch Viehtrieb unter Eichen und Buchen. Eichen, Buchen und Wildobst waren sogenannte Mastbäume und wurden geschont.*1)

Auch Ziegen wurden im Wald geweidet, die oft erheblichen Schaden anrichteten.

Die Gewinnung von Holz spielte für die wachsenden Städte im Mittelalter eine große Rolle. Der Bevölkerungswachstum  war enorm. Für 1150 geht man von einer Bevölkerung in Sachsen von etwa  80 000 Einwohnern aus, 1300 waren es schon 362 000, 1550 510 500 und 1750 960 000 Einwohner.*2) 

„Es sind hier drei Churfürstliche Holzhöfe und noch ein großer Holzhof, wo die Holzhändler aus Schandau und Böhmen ihr Holz aufsetzen. Die jährliche Konsumtion steigt auf 14 bis 15 tausend Schragen, jeder zu 3 Klaftern gerechnet, 2/4 und ¾ langes Scheitholz und 26 000 Schragen an Reisig oder Wellenholz, ohne die Steinkohlen, welche in der Vorstadt gebrannt werden.“ *3)


Holz wurde für viele Zwecke benötigt. Gewerke wie Zimmerleute, Geräte- und  Möbelbauer, Schreiner, Tischler und Drechsler benötigten für den wachsenden Bedarf der Stadtbevölkerung Holz.

Die Forstordnung von Hohnstein 1547 unterscheidet die Holzarten nach dem Verwendungszweck: Brettholz, Fassholz, Kalkholz, Schindelholz, Sparrenholz und Stubenholz.

Große Abnehmer waren die entstehenden Industrien wie Brauerreien ( Bierkesselheizung), noch mehr brauchten Kalköfen (2 in Hohnstein und Hockstein, 1 im Bielatal ,1 bei Daubitz am Kalkofenberg) und auch die Töpfereien zum Brennen ihrer Ware und bei uns natürlich die Meißner Porzellanmanufaktur. Viel Holz wurde auch für die Eisengewinnung benötigt (Berggießhübel, Bielatal, Gottleuba, Pirna). Eine Tonne Eisen verbrauchte 30 -45 Tonnen Holz - in Sachsen jährlich ca. 20 000 t ! Auch der Bergbau benötigte viel Holz zum Ausbau der Schächte und Stollen.

Ein Beispiel ist der Hochofen von Brausenstein, in dem Bergießhübler Erz mit Kalk und Holzkohle geschmolzen wurde. 



G.Schmidt *4) führt in seinen Heft  an, dass die freie Holzentnahme aus dem herrschaftlichen Wald für den Hammerbetrieb bezüglich des Kohlholzes schon 1548 aufgehoben wurde. Mitte des 16. Jahrhunderts führten die Forstmeister Klage über den Zustand der Wälder und bezeichneten sie als"arg verhauen und struppicht". Die Erscheinungen der Waldverwüstung und Holzverknappung traten im Gefolge des Berg- und Hüttenwesens auf und hatten früher oder später überall einschränkende Maßnahmen zur Folge.An Biela, Bahra und Gottleuba entstanden 23 Hammerwerke und 15 Hochöfen, die alle Holzkohle zum Betrieb benötigten. Deshalb beschäftigten viele Hammerwerke eigene Köhler.

Der Betrieb des Ofens Brausenstein führte dazu, dass die Wälder in der Umgebung für die Holzkohlegewinnung abgeholzt wurden. Das ist auch der Grund warum der Hochofen 1736 wegen zu hoher Kosten stillgelegt wurde.

Viel Holz benötigten auch die Ziegeleiöfen, da sich steinerne Häuser mit Dachziegeln immer mehr durchsetzten. Aber auch die Brandweinbrennereien verbrauchten eine Menge Holz, denn getrunken wurde nicht nur Bier. Und der Weinbau war in unserer Gegend doch gering.


Bei der Glasherstellung  wurden pro kg Waldglas 200kg Buchenholz gebraucht. Bei 200 kg Glas pro Ofenfüllung ergeben sich 40 t Holz. ( Waldglasmuseum Gersbach)

Die Kalköfen benötigten pro 20 m³ Kalkstein 50 Ster Fichtenscheite (1 Ster = 1 Raummeter), das heißt bei 0,65 Festmeter/Raummeter 32,5 m³ Fichte. Aus den 20m³ Kalkstein wurden 5 t Stückkalk.  


Minderwertiges Holz diente für die Beheizung und zum Kochen. Kein Wunder dass durch eine ungebremste Abholzung bzw. Übernutzung die Waldbestände abnahmen und ein Holzmangel entstand und dass ein Forstmann *5)  feststellte:

„Jetzt ist an manchen Orten nicht einmal für Geld Holz zu bekommen, wenn man nicht ein Günstling des Försters oder Aufsehers ist, und ihm die Küche spickt. Es ist zwar wahr, alle Welt schreyt jetzt: baut Wälder an! „ *5)


 


Kein Wunder dass die Kurfürsten in ihren Holzordnungen  eine  Vielzahl von Maßnahmen zur Erhaltung der Wälder festlegten.

Im Mandat vom 10.11.1700 legt Kurfürst Friedrich August folgendes u. a. fest:

„Damit auch Unsere Intention desto eher erreicht werde, so wird denen Pfarrern in Unserer Aemtern und Domainen hierdurch bey Vermeidung ernster Bestraffung untersaget, hinkünfftig und zwar a dato publiationis dieses unsers Mandats, kein paar Eheleute, ehe und bevor zu trauen und zu copuliren, biß der Bräutigam, er sey gleich ein junger Geselle, oder Wittwer, von jedes Orths Beamten, oder Gerichts-Herren, beglaubten Schein eingeliefert, daß er Sechs gute Obstbäume, und Sechs junge Eichen, oder buchen, gefropfft und gepflanzet habe. Im Fall aber die Trauung Sommers- und Winters-Zeit, da man nicht füglich pflanzen kan, geschehen müste, so ist die Pflanzung in nechstfolgendem Frühlinge, oder Herbste, auch wenn kein bequemer Platz vorhanden in Unseren Heyden und Wäldern zu bewerckstelligen, und indessen der Orth, wo die Eichen und Buchen hinkommen sollen, von dem Bräutigam, zu umgraben und zu umhegen, auch zu mehrer Sicherheit, vor der Copulationm, in denen Gerichten ein Pfand niederzulegen, solches auch nicht eher, als biß die Pflanzung obbenandter Stämme würklich verrichtet, wieder auszuantworten.“ *6)


Der Transport des Holzes in den engen Tälern war sehr kompliziert, da es ja noch keine ausgebauten Straßen gab. Deshalb war das Flößen- besser Triften, da keine Flöße hergestellt wurden- eine effektive Alternative, auch wenn sie mit schwerer Arbeit verbunden war.

Das Flößen des Bauholzes hatte den Vorteil, dass der Transport auf der Elbe weit stromabwärts in großen Floßkonstruktionen erfolgen konnte. Geflößt wurde nur Weichholz, Buchen und Eichen schwimmen nicht.

 Durch das Flößen wurde außerdem das Lignin aus dem Holz gewaschen, das das Futter für die Holzschädlinge ist. Deshalb ist dieser natürliche Holzschutz oft wirksamer als die chemische Behandlung der Oberfläche. Heute wird diese Art des Holzschutzes noch auf manchen Bauholzplatz durch Bewässern des Stapelholzes erreicht. 

Die hintere Sächsische Schweiz gehörte nach dem Übergang der Herrschaft Hohnstein 1443 und der Herrschaft Wildenstein 1451 an die Wettiner unter Kurfürst Friedrich II von den Berken von der Duba und den Wartenbergern zum Amt Hohnstein. Die sächsischen Kurfürsten hatten den Wert der Wälder gut erkannt. Deshalb erließen sie entsprechende Ordnungen, die die unerlaubte Nutzung von Holz aus den kursächsischen Wäldern unter Strafe stellte.

1543 die Forstordnung von Kurfürst Moritz

1560  die Holzordnung von Kurfürst August

 Zur Überwachung wurden Forstämter eingerichtet. Beamte des Kurfürsten waren Förster, Jäger und Floßmeister. Diese sollten neben der Sicherung des Jagdvergnügens der Staatskasse beträchtliche Mittel aus Verkauf und Verpachtung der Waldwirtschaft ie sächsischen Kufürsten hatten den Wert der Wälder gut erkannt. h die Meißner Porzellanmanufaktur. zum Kochen. en Ho. zu führen.

 Am 5. Juni 15672 wurde die Flösse des Kirnitzschbaches im Amt Hohnstein verdingt. Da die Dresdner Haide und der tharandsche Wald so verhauen waren, dass man weder die Hofhaltung noch die Städte Alten- und Neuen-Dresden ferner mit Holz und Kohlen daraus versorgen konnte, der Kurfürst solches aber auch für Münze, Schmelz- und Destillirhaus brauchte, so verglich er sich mit Lucas Hempel und Gen., dass dieselben jährlich 4000 Schragen harten und weichen Holzes in den Wäldern des Amtes Hohnstein und an dem Kirnitzschbach auf beiden Seiten bis an die böhmische Reinung haue, bei Schandau und Ostrau auswerfen und auf der Elbe in 4 dazu besonders zu haltenden Schiffen nach Dresden führen sollten. Am 27. Juli 15693 befahl der Kurfürst, dass, weil nirgends das Rieseln oder Flossen bequemer und nöthiger anzurichten sei als in den Aemtern Hohnstein, Pirna und Schwarzenberg, wo man sonst das Holz mit keiner Fuhr von den Gebirgen und aus den Gründen bringen könne, die zwei Rieselmeister mit Führern die hohen Gebirge an der böhmischen Grenze auf und um den Winterberg und die Gelegenheit des Holzes daselbst und wie solches an die Elbe oder sonst an wegsame Orte gebracht werden mochte, besichtigen sollten.*7)  

Ein Schragen entspricht 7,36 Raummeter.

Die Elbflöße war bereits 1495 vorhanden; denn in diesem Jahr flößte man Bauholz zur Erbauung der Kirche in Aschersleben von Dresden bis Acken auf der Elbe, und Churfürst August vervollkommete sie erst recht 1568. In diesem Jahre befreite er sie von dem Königsteiner Geleite; und 1577 ward mit Christoph von Schleunitz zu Rumburg in böhmen wegen Ueberlassung 2000 an die Churfürst. Waldungen angränzenden Acker Holzes ein Vergleich geschlossen, dergleichen Vergleiche auch in der Folge bis auf die neuern Zeiten fortgesetzet worden sind. Zur Elbflöße gehören auch noch die Kirnitzbachflösse, neben welcher bis zum Jahre 1736 auch eine auf der Polenzbach war, und die Königsteinerflöße, die von der Böhmischen Gränze an aus Deichen ihr Wasser erhält, dann mit der Bielabach verbunden wird und ihre Hauptrechen zu Hütten und an dem Heydberge hat, von welchen Orten hierauf das Holz zur Floßbindung an den Elbstrom geflösset wird.“ *7)



 *8)


Zur Absicherung des Floßbetriebes wurden die Obere und Niedere Schleuse gebaut. Die Tafel an der niederen Schleuse zeigt die gefährliche und schwere Arbeit der Flößer.

 

 Um das Holz zur Kirnitzsch zu bringen wurden an den Hängen Bloße gebaut, die den Transport vom Berg zum Fluß sicherten. In der Hinterhermsdorfer Waldhusche kann man bei                              dem Meilermodell eine solche Transportbahn ansehen.

 

 

Die zweite Tafel an der Niederen Schleuse gibt einen Überblick über die Einrichtungen, die zur Sicherung des Transports der großen Holzmengen eingerichtet wurden.

 


H. Lemme *9) hat in dem Band IV der Berichte des Arbeitskreises Sächsische Schweiz  die Flößerei auf der Kirnitzsch ausführlich beschrieben. Besonders wertvoll ist die Auflistung der technischen Anlagen, die das Triften der Stämme bis Bad Schandau ( später Neumannmühle) möglich machten.

 



Bloßen oder Huschen sind Gleitbahnen in denen das Holz durch seine eigene Schwerkraft die Anhänge gerichtet herunterrutschen kann. Zur Kirnitzsch bzw. Nebenbächen die zur Holztrift genutzt wurden sind 41 Bloße aufgeführt.

Schutze oder Schütze sind Floßrechen, die ein etappenweises Triften der Stämme erlaubte, da das Wasser der Schleusen ein durchgehendes Triften nicht erlaubte.

Floßrechen an der Polenz

Zwischen Oberer Schleuse und Elbe gab es neun solcher Einrichtungen. Zum Teil sind die Reste der Schutze noch am Ufer des Bachbettes zu sehen. Am Ende der Floßstrecke stand das Bindehaus. Hier wurden die eigentlichen Flöße für den Transport vorwiegend nach Dresden hergestellt.

Die Flößerei auf der Kirnitzsch  endete ab 1921am Ausschwemmplatz an der Neumannmühle. Der jetzige Parkplatz  war Lagerplatz für die Stämme.*10)



Schwarzweissbild aus" Aus der Geschichte der Oberen Schleuse in Hinterhermsdorf"


Während der Nonnenplage 1922-1926 wurden jährlich (1.10. – 30.4.) etwa 50 Flößen zu Tal gebracht, insgesamt ca. 20 000 Festmeter pro Jahr.*11) 


 Die Arbeit der Flößer zeigen 3 Bilder von Emil Zöllner *14)


Auf den Flößen wurde zum Vermindern der Fahrt oder zum Stoppen sogenannte Schricke gesetzt.

 

Schon 1519 gab es für Pirna, Dresden und Meissen eine Floßordnung.*12)

Aber  nicht nur auf der Kirnitzsch wurde geflößt.Schon ab 1557 gab es den Floßbetrieb in Königstein. Hier wurde das geflößte Holz von der Biela, dem Cunnersdorfer Bach und dem Krippenbach zu Flößen gebunden. Auch auf der Kamnitz wurde geflößt. Auf den Flößen wurde zum Teil geschnittenes Holz als "Oblast" transportiert.*13)

Flößerei – einst ein lohnendes Geschäft

 Von Detlef Bienwald

Lauenburg. Noch in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Flößerei auf der Elbe ein lohnendes Geschäft – für die Flößer, die Holz aus den waldreichen Mittelgebirgen Böhmens nach Hamburg brachten, und für Binnenschiffer, die die etwa 20 Meter breiten und bis zu 100 Meter langen Flöße auf ihrem Weg ins Schlepptau nahmen

http://www.bergedorfer-zeitung.de


Die Stämme eines Floßes wurden mit Seilen aus Holz zusammengebunden - den sogenannten Wieden. Lange Äste und dünne Stämmchen mussten die Floßbauer dafür im Wiedofen erhitzen und anschließend über Wiedstange und Wiedstock drehen. Dadurch veränderte sich die Holzstruktur: die Äste wurden elastisch wie Weidenruten, von denen sich auch der Name ableitet.


Natürlich wurde auch auf der Polenz und dem Sebnitzbach geflößt, wenn die Wassermenge es zuließ.


Es gab 3 Floßmeister in Bad Schandau, Königstein und Dresden. Verwendet wurden 3 Arten von Flößen: Boden, Prahmen und Plasse. Boden bestehen aus 2 - 6 Tafeln, die ein festes Ganzes bildeten und dann mit Stämmen, Brettern und Latten beladen wurden. Der Tiefgang betrug bis 1,42 m bei entsprechenden Wasserstand der Elbe. Plassen wurden für kurze Strecken hergestellt. Die Stämme wurden mit Buchennägeln festgemachten Brett zusammengehalten. Prahmen war die häufigste Art. Sie bestehen aus mehreren nicht fest verbundenen Tafeln. Die Teile sind durch Wieden verbunden. Der Tiefgang beträgt höchstens 108 cm, die höchste Länge 133m und die Breite 11,3 m. *15)


Die größten Holzhändler in Schandau Venus und Ehre liefern nur Böhmisches Holz ins Ausland, wohin bis jetzt kein sächsisches Holz hiesiger Gegenden geführt werden darf“*27)

1863 wurden 1479 Flöße auf der Elbe elbabwärts bewegt. Davon waren 847 mit sächsischer Flagge, die 1 143 730 Zentner = 571 865 t Holz  transportierten.*16)

1910 Wurden 239 736 t, 1913   219170 t, 1916  109182 t Holz aus Böhmen über Schandau geflößt.

1920 waren es nur noch 56 894 t, die von Bad Schandau geflößt wurden. Ende der 1960iger Jahre verschwand die Flößerei völlig, nur in den 1980iger Jahren wurde in der DDR noch ein Versuch gemacht, die Flößerei wiederzubeleben.


Neben dem geflößten Holz wurden noch andere Produkte im Wald erzeugt. Wichtige Produkte waren Harz und Pech.

Eine Reihe von Bezeichnungen weisen auf das Pech hin.Einige Kletterfelsen im kleinen Zschand ( in Nähe von Winterstein) haben Namensbezug zur Pechsiederei:

 - Pechofenhorn

- Pechofenscheibe

- Pechofenstein

- Pechofenwarte

- Pechschluchtturm

 Orte an denen wahrscheinlich ein Pechofen stand sind:

 - hintere nasse Schlüchte "grauer Pechofen", Albert Schiffner (1792-1873) hat ihn nach seiner "Beschreibung der gesamten sächsisch-böhmischen Schweiz" noch in Funktion gesehen. Hinsichtlich    des Standortes ist die Angabe nicht mehr aktuell. Der Pechofen befand sich im Himbeergründel. Der Maler Zingg hat den "Grauen Pechofen" gemalt.  

 - Pechschlüchte- 1.Seitenschlucht rechts von der Zschandstr. in Richtung Goldsteig

 - Pechloch  - links unterhalb der Niedermühle in Hinterhermsdorf gegenüber dem Taubenstein

 - Pechschlüchte in Hinterhermsdorf  - heute Meilerschlüchte! Abzweig von der Höllstraße gegenüber  dem Quasengrundweg

 - Ruine Pechofen- zwischen Hinterdittersbach und Rainwiese  am kleinen Ziegengrundweg.

 

In der Karte von Öder/Zimmermann vom Anfang des 17. Jh. sind 3 Pechöfen im Zschand  verzeichnet.

 


Schiffner *17) hat noch einen Pechofen in den hinteren nassen Schlüchten im kleinen Zschand gesehen.

1796 genehmigte man dem Cunnersdorfer " Pechbrenner" G. Bär auf dem Mittelndorfer Revier einen Pechofen aufzubauen. Dieser stand im kleinen Zschand unter einem Felsüberhang.*18) 

G. Schmidt *19) gibt in seinen Artikel „Teeröfen im Elbsandsteingebirge“ einen Überblick über alle Anlagen in der Sächsischen Schweiz.


 Der Ortsname Schmilka ist vermutlich vom slawischen Begriff "smolák = Pechsieder" abgeleitet.

1446 Schmilka wird als kleine Wald-Streusiedlung elbaufwärts von Postelwitz urkundlich genannt im Zusammenhang mit "schwarzer" Holzwirtschaft: Holzköhlerei, Pechsiederei und Rußbrennerei.

Noch 1833 ernährte das Pechsieden und Rußbrennen noch einen Teil der Bevölkerung der kieferbestandenen Rosenbergebenheit. (Stübner1902: Anthropogeografische Studien in der Sächs. Schweiz)

Das Pech wird fässerweise an den benachbarten Schiffbauplätzen in Postelwitz, Schandau und Krippen benötigt zum Abdichten der Schiffsplanken (Kalfatern) mittels in Pech getränkter Werg-Zöpfe.( nach homepage@reinoehl.de)


Wie wurde Pech gewonnen?

 Die einfachste Art Rohstoff für Pechgewinnung ist das sogenannte Harzscharren.

 Harzscharren: im Monat Mai im abnehmenden Monde die Rinde von Fichten etwa 3 Finger breit im Abstand von einer Handbreit um den Baum herum zwei Schuh hoch entfernen (reissen). Austretendes Harz mit krummen Messer in Holzkübel schaben.*21)

 

 Das Harz von den Harzscharrern wird im Pechofen in der Pechhütte (z.B. Pechhütte in Pirna?) in speziellen Töpfen mit erbsengroßen Löchern im Boden über Rinnen geschmolzen. In Gruben härtet das Harz aus. Die Reste werden zu Kienruß verbrannt. Aus hellen Harz wird weißes Pech  und aus schwarzen Harz schwarzes Pech.  Nach dem Schmelzen werden folgende Sorten unterschieden:  Schusterpech, Glas- oder Pichpech, das nicht so harte Tonnenpech wird als Schiffspech, Wagenpech oder Teer verwendet.

Eine Pechhütte - besser Pichschuppen - gab es auch in Sebnitz, wo man die Fässer der dortigen Bierbrauerei " verpichte". Sie stand auf der Wiese vor der Stadt unfern der heutigen Schillerstraße. Das Auspichen habe seinen Nutzen erst bei starken, dicken und würzhaften Bieren, diese würden dadurch besser konserviert, sie würden balsamischer und bekämen einen bitterlichen Geschmack und bei neuen Fässern  würde durch den Pechüberzug der Holzgeschmack des Bieres verhindert. *22)

Das meiste Pech in Sachsen wurde im Vogtland und Erzgebirge gewonnen. Das unerlaubte Harzscharren war unter Strafe gestellt.*23)


Die eigentliche Pechgewinnung erfolgte im Pechofen.

Aus der Literatur sind 2 Arten  bekannt.

 


Charakteristisch ist eine zweigeteilte Grube mit einem oberen trichterförmigen und einem darunter  liegenden zylindrischen Bereich. In den unteren Teil wurde ein Auffanggefäß gestellt. Darauf eingepasst befand sich ein Gefäß mit Bodendurchlochungen, welches mit harzhaltigen Materialien, z.B. Kienspänen oder Birkenrinde, gefüllt und mit Deckplatte und Lehm abgedichtet wurde. Durch die Wärmeeinwirkung, offenes Feuer oder Meiler, um das obere Gefäß wurde das Harz zum Abfließen getrieben bzw. die Birkenrinde thermisch umgesetzt. Die austretenden flüssigen Bestandteile können im unteren Teil der Grube,

welcher nicht der Wärme ausgesetzt ist, aufgefangen werden. Diese Verfahrensweise nennt man Doppeltopfmethode(nach Kurzweil/Todtenhaupt 1991)

 

*24)

  Nach einer anderen Quelle wurden für einen Pechofen  fast 1000 Mauerziegel benötigt. Die Außenmauer   war nach oben spitz zulaufend, die Innenmauer hatte zur Abgrenzung des Kienholzstapels meist zwei Löcher - ein Brandloch und ein Setzloch, welches nach Beschickung in beiden Mauern zugemauert wird.

 Nicht immer muss für das harzhaltige Material ein Gefäß verwendet werden. Kien kann auch in Form eines Meilers aufgeschichtet werden.  Der Meiler darf dann nicht, wie sonst üblich bei der reinen Holzkohlegewinnung, im Inneren entzündet werden, sondern muss von außen  nach innen schwelen.

Schwelofen bei Kalkofen Böhmen

Das langsame Schwelen verhindert ein Entzünden und bewirkt ein Austreten und Zusammenfließen der Harze im  Zentrum des Meilers, wo eine Auffangeinrichtung vorhanden sein muss - ein Technologieprinzip, welches für alle Teergewinnungsmethoden  bis in die Neuzeit gilt. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu Modifizierungen in der Teer- und Pechgewinnungstechnologie, die vor allem eine größere Ausbeute zum Ziel hatten. Verschiedene Meilerformen, kreisrund oder in länglicher Grubenform, finden sich vor allem im skandinavischen bzw. baltischen Raum

 Für die Nutzung von Harz, Teer und Pech lassen sich ab dem Mittelalter weitere vielfältige Anwendungsgebiete aufzählen. Älteste Hinweise auf die Verwendung von Teer und Pech im Schiffsbau haben wir aus frühmittelalterlich- slawischem Zusammenhang.

 Fackeln und Brandpfeile waren ebenso in Teer getränkt wie Netze, Seile und Jacken. Die Nutzung zielte auf die  gute Brennbarkeit von Teer und Pech bzw. auf die konservierende Wirkung. Pechnasen an Befestigungsanlagen des hohen Mittelalters dienten der Feindabwehr, indem erhitztes Pech durch diese gegossen wurde.

Sehr sauberes Pech, mit Lauge verkocht ergibt Seife und ein Gemisch aus Teer und Leinöl ergibt eine Wagenschmiere, die bis in die Neuzeit bekannt war und genutzt wurde.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Ledergerbung und -konservierung. Fast sprichwörtlich ist das Schusterpech zum Geschmeidighalten oder Nachdichten. Manchmal ist dafür bereits ein harzreicher Holzteer ohne Beimischungen geeignet.

Zur Verpichung von Gefäßen wurde sauberes Pech benötigt, um eine geschmackliche Beeinflussung der einzulagernden Nahrungsmittel zu verhindern oder abzustimmen. Bis in die jüngste Vergangenheit fand dies besondere Beachtung beim Abdichten von Bierfässern. Auch die modernen Aluminiumfässer werden verpicht, damit der edle Gerstensaft wohlschmeckend bleibt. Verpicht wurden nicht nur Fässer.

 Auch Daubengefäße verschiedener Größe, z.B. Schalen, weisen Pechreste auf.

Die desinfizierende Wirkung bei der Verletzungsbehandlung und Entzündungsvorbeugung beim Vieh,ist seit alten Zeiten überliefert; so wurden wunde Hufe oder die Körper von Rindern zum Schutz gegen Insekten eingestrichen.

Im kultischen Bereich findet Harz Anwendung durch Verbrennung, z.B. Myhrre, und dadurch erzielte Wohlgerüche. Teer-Beräucherungen  oder Pechkreuze an Türen, Toren oder auch Betten sollten Mensch und Tier vor Schlimmem bewahren. Während hier Harz und Pech gegen das „Böse“ genutzt wurden, kann man auch vom „Pech verfolgt“ sein, denn „Pech haben“ bedeutet nichts weiter als „Unglück haben“.

Die Redewendung stammt aus der Vogelstellerei und galt den „Pechvögeln“, die sich nicht mehr von pechbestrichenen Zweigen oder Ruten lösen konnten. Auch Mäuse wurden mit Pech gefangen. Sebastian Franck schrieb 1541 dazu: „Die maus hat das bech, der vogel  den leim versucht. Die maus weiß nit was bech, noch der vogel was leim ist, bis sies versuchen, etwa drob gefangen werden und schwerlich davon kommen

 Ein Rückstand der Pechsiederei, der sog. Pechkuchen, geht an das Gewerbe der Rußbrenner. Der bei der unvollständigen Verbrennung des Pechkuchens im Rauch enthaltene feine Ruß wird niedergeschlagen. Das stark expandierende Buchdruckergewerbe benötigte diesen Ruß zur Herstellung der Druckerschwärze. Auch Maler verwendeten den Ruß zur Herstellung von Farben. Spätestens ab 1456 durch die Revolutionierung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg entstand ein enormer Bedarf an Druckerschwärze. Die Rußbrennerei wurde zum florierendem Gewerbe.

  

Holzkohle:

Bis zum späten Mittelalter wurde Holzkohle vorwiegend in Gruben hergestellt, erst später  in Meilern. In der Sächsischen Schweiz gab es eine Vielzahl von Kohlstellen.

Über die Kohlstellen finden sich vielfältige Überlieferungen. So liegen im Staatsarchiv in Dresden Akten z. B. „ Acta Meilerstellen betreffend ergan­gen 1859 (Schandau Nr.: 316)"

·         Abteilung 51 (von Schmilka Richtung Winterberg) wo der Schus­tergrund auf die Wurzel fällt (1856)

·             Abteilung 22 d des Mittelndorfer Revieres in der sogenannten Kammer des Kleinen Zschandes (1859)

·             Abteilung 54 Hirschleckschlüchte,

oder „Acta die Verkohlung in den Forstbezirken Cunnersdorf und Lichten­hain betreffend 1817/ 64 (Schandau Nr.: 315)"

·               Köhlerstellen im Dietrichsgrund (Mittelndorfer Revier 1817)

 Eine hat sich auch an der linken Seite der Kirnitzsch bei der Neumannmühle befunden.*28)

 

In der Karte von Schulz : Hinterhermsdorf und die Schleusen im Maßstab von 1:16666 sind nicht weniger als 8 Kohlstellen angeben:

- Schwarzschlüchte

- Fuchs

- Richterschlüchte

- mittlere Pechschlüchte

- Kesslergrund

- kleiner Ziegengrund

- Jungferntanne

Die Kohlstellen befanden sich am Beginn der Schlüchte, um den Abtransport der Kohle zu sichern.

 Die Holzkohleherstellung ist ein Verkohlungsprozeß ähnlich dem Verkoken. Sie wird durch Erhitzen von Holz bei Luftabschluss hergestellt. Dabei werden abhängig von der Temperatur verschiedene Phasen des Pyrolyseprozesses unterschieden. In der Initialphase kommt es bei Temperaturen von bis zu 220 °C vor allem zu einer Aufheizung und Trocknung des Materials, wobei neben Wasserdampf vor allem Wasserstoff sowie Spuren von Kohlendioxid, Essigsäure und Ameisensäure entweichen. Durch den Luftunterschuss kommt es nicht zur Verbrennung sondern nur zum Austreiben der flüchtigen Bestandteile im Holz.

Der Meiler wurde mit großen Scheiten regelmäßig (und zwar stehend oder liegend) um drei in der Mitte errichtete Pfähle (Quandel) aufgesetzt und mit einer Decke von Rasen, Erde und Kohlenklein bedeckt. Unter dieser Decke leitet man die Verbrennung bei sorgsam geregeltem Luftzutritt in der Weise, dass möglichst nicht mehr Holz verbrennt, als unbedingt erforderlich ist, um die gesamte Holzmasse auf die Verkohlungstemperatur zu erhitzen. Die Regulierung erfolgt durch Löcher in der Decke, die geöffnet oder verschlossen werden.

In der Mitte des Meilers , dem Quandel), verbrannte Holz und zogen die Pyrolysegase ab. Durch die entstehende Reaktionswärme heizte sich der Stapel auf über 500 °C auf. Hierbei entstehen brennbare Gase, vor allem Kohlenmonoxid, Methan, Formaldehyd, Essig- und Ameisensäure sowie Methanol und Wasserstoff, die verbrennen und als Rauch austreten. Im Wesentlichen sollen nur die sich aus dem erhitzten Holz entwickelnden Gase und Dämpfe verbrennen. An der Farbe des entweichenden Rauchs erkennt man ob die Verkohlung vollendet ist. Die Brennphase dauerte 8 -12 Tage. Die Struktur des Holzes verändert sich oberhalb von 400 °C ,übrig bleibt im Prinzip reiner Kohlenstoff. Für hochwertige und feste Kohle wurde vorwiegend Buche verwendet.


Anschließend lässt man den Meiler abkühlen und nimmt ihn auseinander (Kohlenziehen, Kohlenlangen).

Einige Beispiele sollen zeigen, wie die Holzkohlegewinnung zur massenhaften Abholzung beigetragen hat.

Im Freiberger Revier  wurden in den Jahren 1524 -1599  358 t Silber erschmolzen. Pro Kilogramm Silber wurden 300 kg Holzkohle benötigt. Damit wurden nicht weniger als 107 400 t Holzkohle verbraucht. Rechnet man mit einem Verhältnis von 40% Holzkohle bei der Verkohlung, ergeben sich  268 500 t Holz. Unter Berücksichtigung  einer  Dichte von 800 kg/m³ Holz ergibt sich somit eine Holzmenge von 335 625 Festmeter !*29)

 Bei der Eisenerzverhüttung im Schachtofen wurden für 231 Pfund Roheisen eine Füllung von

336 Pfund Holzkohle; 660 Pfund Eisenerz und 110 Pfund Kalkstein benötigt.*30)

Pro t Roheisen wurden somit 1,45 t Holzkohle benötigt.

  Es durfte nur Holz verwendet werden, das als Bauholz nicht geeignet ist. Im Winter durften Meiler nicht betrieben werden. Aus Brandschutzgründen mussten die Meiler auf einen freien Platz mit Abstand zum Wald stehen und nach Möglichkeit eine Wasserquelle (Bach, Fluss) in der Nähe haben.

 Die Größe der Meiler betrug 800 - 8000 Kubifuß (74 - 740 m³).



 

 http://gallery.dralzheimer.stylesyndication.de/wald/2008/09/Holzkohlenmeiler.jpg.html

 


 

 http://www.oberbergischer-kreis.de/cms200/aktuelles/pressemitteilungen/2008/09/artikel/2008-09-15_kohlenmeiler_in_betrieb.shtml

Ein enormer Bedarf an Holzkohle bestand für Eisenhütten und Schmiede sowie die Glasherstellung und Töpfer. Heute wird Holzkohle fast ausschließlich industriell in Kammern hergestellt. Die Verwendung erfolgt u.a. als Grillkohle, Absorptionsmittel und Filtermaterial zur Reinigung von Flüssigkeiten.


 Pottasche (Wirkstoff Kaliumkarbonat K2C03):

Die chwärze. Die Rußbrennerei wiHohnstein 1443 und der Herrschaft Wildenstein 1451 an die Wettiner unter Kurfürst Friedrich IIHerstellung erfolgte durch Verbrennen von Holz und Strauchwerk . Bei der Verbrennung entstehen ca. 0,2 bis 2 Gewichts% Asche. Die Holzasche enthält bis 14 -24  % Kaliumcarbonat. Besonders die Buche hatte einen hohen Gehalt an K2CO3.

 Pottasche diente als Flußmitttel für die Glasherstellung. Sie senkt die Schmelztemperatur von 1800 auf 1200 grd C. Für minderwertiges Glas wurde die Holzasche direkt zugegeben, für hochwertiges Glas wurde die Asche ausgelaugt, eingedampft und das ausgefallene Kaliumkcarbonat verwendet. Pottasche  fand auch Verwendung  zur Seifenherstellung und als Triebmittel in Bäckereien.

Kienrußbrennen  als Rohstoff zur Herstellung von Druckerschwärze aus harzreichen Holz (Kiefer) oder Pechgriefen aus der Pechgewinnung war eine weitere Nutzung.

Lohrinde für die Gerberei wurde bevorzugt aus Eichenrinde gewonnen.

Aschebrennen : Die Asche wurde auch als Dünger verwendet. Dafür wurde zum Beispiel der Windbruch verwendet.

Resümee:

 Durch die Holzköhlerei, die Pechsiederei und die Rußbrennerei wurde ruinöser Raubbau an den Wäldern betrieben, wodurch die Landschaft völlig verändert wurde. Aus vorwiegend Laubwäldern mit Tannen als Nadelbaum wurden Fichtenmonokulturen, die einen schnelleren Holzertrag sicherten.


Zur Verwendung des Holzes mussten die Bäume erst einmal gefällt werden. Dies geschah mit der Axt und der Schrotsäge.

Abb. aus Internet


Um das Holz in der Bauwirtschaft verwenden zu können, mussten die Stämme bearbeitet werden. Dies erfolgte zunächst ausschließlich von Hand mit Beil und Säge.



    


Frühzeitig versuchte man den zeit- und kräfteaufwändigen Sägeprozess zu mechanisieren.



Im 15. Jahrhundert wurden Sägewerke mit Wasserkraft gebaut.

Ein Beispiel ist die Neumannmühle.




Später wurden die Gatter vervollkommnet. Der Stammvortrieb wurde mechanisiert und die Sägenanordnung optimiert. Das zeigt das Gatter in der niederen Mühle.




 Wie sieht die Waldwirtschaft heute in Sachsen aus?

2005 gab es in Sachsen 512 000 ha Wald, das sind 27,8 % der Fläche.

Folgende Mengen wurden eingeschlagen ( in 1000 m³):

Baumart

Stammholz

Industrieholz

gesamt

Eiche

5

16

21

Buche/Buntholz

14

116

130

Fichte/Tanne

668

320

988

Kiefer/Lärche

133

170

303

 

 

 

 

alle

801

622

1423

*25)

2009 gab es  500265 ha Wald oder 27,2 % der Fläche. Der Holzeinschlag betrug 1,1 Mio m³, davon waren 0,1 Mio m³ durch Schäden ( Sturm, Schnee, Insekten und sonst. ) bedingt.

 92,8 % waren Fichten, Tannen und Douglasien.

Die prozentuale Verteilung der Baumarten im Bestand:

Baumart

Anteil %

Fichte

35

Kiefer

30

Sonst. Nadelbäume

4

Eiche

7

Buche

3

Sonst. Laubbäume

19

Blöße

2

Alle

100

 

Der Gesamtholzvorrat betrug 2009 52 Mio m³. Der jährliche Holzzuwachs beträgt 4,4 Mio m³.

Damit ist die Bilanz positiv. Es wurden 3,3 Mio m³ weniger eingeschlagen, als nachwachsen.*26)


 Literatur:


1 - Karl Heinrich Edmund Berg:“ Pürschgang im Dickicht der Jagd- und Forstgeschichte; 1869

2 - K. Blaschke:“ Menge und Gliederung in der Bevölkerungsentwicklung Sachsens“, 1997

3 - Leonhardi:“Erdbeschreibung der churfürstlichen und herzoglichen Lande“; 1790

4 - G. Schmidt: " Vom Pirnischen Eisen"; 1984

5 - "Bemerkungen über die Sächsische Forstwirthschaft und Forstkultur" Leipzig 1797

6 -  G. Heyer: Allgemeine Forst- und Jagd-Zeitung; 1869

7 -  Falke: „Geschichte des Kurfürsten August von Sachsen“; 1868

8 -  Möckel/Schober: „Aus der Geschichte der Kirnitzschflöße; Streifzug durch die Geschichte von Hinterhermsdorf“; 1989

9 -  H. Lemme: Bd. IV der Berichte des Arbeitskreises Sächsische Schweiz; 1975

10 – Th. Brezina:“ Erfassung der jagd- und forsthistorischen Bauten und Anlagen im Sächsischen Forstamt Bad Schandau“;1993

11 -  Süß: „Zur Geschichte der Bootsfahrten auf der oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf“; ÜBT 7/1929

12 - H.Weise: Mark Meissen; 1989

13 – Hansjörg Küster: „Die Elbe Landschaft und Geschichte“, 2007

14 - Emil Zöllner : Mein Elbebuch.

15 - Mörtzsch:“ Die Flößerei auf der Elbe2; Über Berg u. Thal,1919 

16 - Jahresbericht Handels- und Gewerbekammer Dresden; 1864

17 - Albert Schiffner : "Beschreibung der gesamten sächsisch-böhmischen Schweiz"

18 - Jahresschrift des Instituts für sorbische Volksforschung ; Ausgabe 15)

19 – G.Schmidt: „Teeröfen im Elbsandsteingebirge“; Sächsische Heimatblätter 3/1988

20 - Stübner:“Anthropogeografische Studien in der Sächs. Schweiz“; 1902

21 – Moser:“ Grundsätze der Forstoeconomie“; 1757

22 - Meiche:“ Über Pechhütten“; Über Berg und Thal,1925

23 – Bose: „Praktisches Wörterbuch der Forstwirtschaft“;1807

24 -  Flyer Pechofen Fuchsmühl

25 - Forst-,Holz- und Jagdkalender 2008

26 - www.statistik.sachsen.de: Holzeinschlag im sächsischen Wald

27 – Engelhardt:“Erdbeschreibung von Kursachsen“; 1805

28 – Böttger: Über die Holzkohlengewinnung; Die Botenfrau , Heft 2/2009)

29 - 18. Agrigola-Gespräch; Freiberg 4/2009

30 - Hartmann 1839 :Handbuch des Maschinen- Fabrikwesens)